Viktoria Modesta:
Prothese für Bühnenperformance


Projektpartner: Anouk Wipprecht (Fashiontech), Ottobock, Makea Industries

 

Für die lettische Sängerin Viktoria Modesta wurde im Open Innovation Space eine Beinprothese entwickelt, die als zentrales Steuerungs- und Designelement einer Bühnenperformance dient. Viktoria Modesta, die sich selbst als „bionic artist“ bezeichnet, bezieht ihre Beinprothese aktiv in ihre Präsentationen ein – aufwändig inszeniert, wie bei ihrem Auftritt als „Ice Queen“ bei den Paralympics 2012 in London oder im Musikvideo zu ihrem Song Prototype.

 

Die Herausforderung bei dem Projekt in Zusammenarbeit mit Anouk Wipprecht (Fashiontech) als Lead Designerin bestand in den hohen Anforderungen an das Zusammenspiel von Ästhetik und Funktionalität. Das Design sollte als Interface funktionieren und der visuellen Identität der Performance entsprechen, ohne biomechanische oder funktionale Aspekte signifikant zu beeinträchtigen.